Peschka, Franz

männlich 1856 - 1908  (51 Jahre)


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  • Name Peschka, Franz  [1
    Geboren 14 Aug 1856  Abtsdorf (Opatov v Čechách), Zwittau (Svitavy), Pardubický kraj, [Böhmen], Tschechien Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Geschlecht männlich 
    Ausbildung Mödling, Niederösterreich, Österreich Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Landwirtschaftliche Mittelschule "Francesco-Josephinum" in Mödling 
    Beruf Politiker 
    Beruf um 1882 
    Großbauer und Bürgermeister von Abtsdorf 
    Religion röm. kath. 
    Gestorben 30 Apr 1908  Wien, Österreich Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Personen-Kennung I352685  ADLER-Namensindex
    Zuletzt bearbeitet am 23 Mrz 2010 

    Vater Peschka, Josef,   geb. um 1819,   gest. um 1891  (Alter ~ 72 Jahre) 
    Mutter Veith, Theresia 
    Familien-Kennung F1073  Familienblatt  |  Familientafel

    Familie 1 Zoffl, Theresia,   gest. um 1885 
    Verheiratet um 1882 
    Zuletzt bearbeitet am 23 Mrz 2010 
    Familien-Kennung F1076  Familienblatt  |  Familientafel

    Familie 2 Zoffl, Emilie 
    Verheiratet nach 1885 
    Zuletzt bearbeitet am 23 Mrz 2010 
    Familien-Kennung F1079  Familienblatt  |  Familientafel

  • Ereignis-Karte
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    Pin-Bedeutungen  : Adresse       : Ortsteil       : Ort       : Region       : (Bundes-)Staat/-Land       : Land       : Nicht festgelegt

  • Notizen 
    • http://daten.digitale-sammlungen.de/0001/bsb00016338/images/index.html?seite=226

      http://www.deutsche-biographie.de/artikelNDB_n20-210-01.html#topOfPage

      V Josef (1819-91), S des Franz, beide Grundbesitzer in Abtsdorf, und der Anna N. N.; M Theresia, T des Anton Veith, Grundbesitzer in Michelsdorf und der Maria Wunsch; 4 ältere Geschw; - ⚭ 1) 1882 Theresia († 1885), T des Josef Zoffl, Freisassbesesitzer in Kunzendorf, und der Viktoria geb. Johann Tinkl, 2) nach 1885 Emilie Zoffl (⚭ 1] Franz Weigl † vor 1885), Johann Tinkl, 2) nach 1885 Emilie Zoffl (⚭ 1] Franz Weigl † vor 1885), Schw der Theresia (siehe oben); 2 S aus 1) (1 ⚔), 1 aus 1) (1 ⚔), 1 S aus 2) (früh †), 1 aus 2) (früh †), 1 T aus 2) (früh †), 1 aus 2) (früh †), 1 Stief-T Valerie (1878-1958, ⚭ Franz Spina, 1868-1938, ordentlicher Professor für tschechische Sprache und Literatur an der Deutschen Universität Prag, 1920-38 Abgeordneter in der tschechoslowakischen Nationalversammlung, 1926 Minister für öffentliche Arbeiten, 1929 für Gesundheit, 1935-38 ohne Geschäftsbereich, s. ÖBL).

      Leben
      P., Absolvent der landwirtschaftlichen Mittelschule „Francesco-Josephinum" in Mödling bei Wien und Großbauer, wurde 1882 Bürgermeister seiner Heimatgemeinde. Er engagierte sich im Genossenschaftswesen bzw. nach dem zeitweisen Austritt der Deutscchen aus dem böhm. Landeskulturrat bei der Gründung des deutschen Landwirtschaftlichen Zentralverbandes für Böhmen 1886 und avancierte dort bis 1900 zum Vizepräsidenten; auch in der deutschen Sektion des seit 1892 geteilten Landeskulturrates für Böhmen nahm P. als Vizepräsident seit 1899 eine führende Stellung ein. Als Abgeordneter im Reichsrat (seit 1891) und im Landtag (seit 1895) schloß er sich zunächst der „altliberalen" Vereinigten Deutschen Linken an, die nahezu als Einheitspartei der Deutschböhmen gelton konnte. Als diese Einheit im Konflikt von Fortschrittspartei und Alldeutschen seit 1896/97 verlorenging, zogen sich P. und die Vertreter der meisten agrarischen Wahlbezirke zurück, traten 1901 als Bauernbündler selbständig zu den Wahlen an und konzentrierten sich, unterstützt von dem Landwirtschaftlichen Zentralverband, auf eine effiziente Interessenvertretung. Als sich im April 1905 die Deutsche Agrarpartei in Böhmen konstituierte, wurde P. Obmann des Vollzugsausschusses. Die Agrarpartei war maßgeblich an der Einstellung der deutschen Obstruktion im böhm. Landtag 1905 beteiligt. Infolge des Streits mit den tschech. Agrariern erhielt P. nach den ersten Wahlen mit allgemeinem und gleichem Stimmreccht im Nov. 1907 zwar nicht das begehrte Landwirtschaftsressort im reorganisierten Kabinett|Beck, wurde aber als deutscher „Landsmannminister" als einziger Vertreter seiner Partei in die Regierung berufen und war ihr bekanntester Vertreter in der österr. Politik. Als Repräsentant der „Sprachinsulaner" gehörte er in nationalen Fragen ihrem gemäßigten Flügel an.
    • 1 Sohm mit Emilie Zoffl, früh gestorben
      1 Tochter mit Emilie Zoffl, früh gestorben

  • Quellen 
    1. [S92] Bibliothek: DFG Bayerische Staatsbibliothek.