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HUBEL Franz, Porzellanmaler (2/2) (alias Hubl Franz)
Franz Hubl (Hubel), Porzellanmaler
Wien VIII., Tigergasse 8
'Teilnahme an der Wiener Weltausstellung 1873 (Teller mit Figuren und Ornamenten in Renaissance, 1 Tableau F. Hubl, jetzt Lehrer in einer neu errichteten Fachschule für Porzellanmalerei bei Karlsbad, ein erst vor Kurzem aus der Kunstgewerbeschule des österreichischen Museums geschiedener Zögling derselben, brachte einige decorirte Teller im Stile der Renaissance, mit Putten geziert, die, wie fast alle auf der österreichischen Ausstellung den Charakter der Gestalten des Laufbergerschen Kinderfrieses am Vorhang des neuen Opernhauses tragen. Composition
und Ausführung haben vollkommene Ähnlichkeit mit Laufbergers Manier und wir glauben auch nicht zu irren, wenn wir hie und da an Hubls Tellern den Zug einer geübteren Hand als der seinen zu erkennen vermeinen. Auch diese Bemalung des Essgeschirres mit Figuren und Rankenwerk dort, wo die reine Fläche zur Aufnahme der Speise ausgespart bleiben sollte, läuft unseren Begriffen über stilvolle Decoration zuwider. Das Service ist auf Bestellung des bekannten Teppichfabrikanten Haas angefertigt worden. Wenn Hubl, dem jedenfalls noch viele Studien zu machen bleiben, in seinem gewohnten Eifer fortarbeitet so ist künftig wirklich Bedeutendes von ihm zu erwarten.'
Kat. Wien 1873, Österreich, Gr. IX, Section II, Nr. 156/6 S. 295. - Teirich, Bericht Wien 1873, S. 95. - Pazaurek 2/1925, S. 490.- Neuwirth, Wiener Keramik 1974, S. 20.
[Quelle: Waltraud NEUWIRTH, PORZELLANMALER-LEXIKON 1840-1914 Band I/A-J (Kurzzeichen PMLex 1) - Seite 379]
| Besitzer des Originals bzw. der Vorlage | Horst Dolezal |
| Verknüpft mit | Lexikon: Porzellan-Kartei: PMLex 1 - Porzellanmaler-Lexikon 1840-1914 Band I/A-J |
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