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 aufgelassen (Währinger Ortsfrdh., jetzt Schubertpark), Friedhof, Währing, Währing, 18., Wien, Österreich


Stammbaum:  

Geographische Breite: 48.22685683125684, Geographische Länge: 16.339708864688877 | Hier klicken, um eine Wegbeschreibung zu bekommen nach aufgelassen (Währinger Ortsfrdh., jetzt Schubertpark), Friedhof

Notizen:
https://www.geschichtewiki.wien.gv.at/W%C3%A4hringer_Ortsfriedhof


Grabsteine    Hide Headstones Table

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 Vorschaubild Beschreibung Status Ort Name (Verstorben/begraben)
Arneth; Adamberger
Arneth; Adamberger
Antonie ("Toni") von ARNETH geb. ADAMBERGER
geb. 31.12.1790 in Wien
gest. 25.12.1867 in Wien, begraben am Währinger Ortsfriedhof, überführt auf den Zentralfriedhof (Gr.14A,Nr.49).

Schauspielerin am k.k. Hofburgtheater, seit 1812 Verlobte des Dichters Theodor Körner (1791-1813), seit 1817 Gattin des Archäologen Joseph von Arneth (1791-1863). 
     
Arthaber
Arthaber
Rudolf Edler von ARTHABER
geb. 04.09.1795 in Wien
gest. 09.12.1867 in Wien-Oberdöbling an "Erschöpfung der Kräfte", bestattet am Währinger Ortsfriedhof am 12.12.1867.
Großindustrieller (Textilien), Kunstsammler, Mäzen, wirkl. Mitglied der Akademie der Bildenden Künste.

Seine sterblichen Überreste u. die seiner Familie befinden sich heute am Evangelischen Matzleinsdorfer Friedhof (Gr. 5,Nr. 27+30). 
     
Babitsch-Grittner; Mühlleitner
Babitsch-Grittner; Mühlleitner
Familie BABITSCH-GRITTNER (Kaufleute)

Dr. Franz MÜHLLEITNER
geb. 1808
gest. 1868
Arzt, Mitglied der medizinischen Fakultät  
     
Babitsch-Grittner; Mühlleitner
Babitsch-Grittner; Mühlleitner
Familie BABITSCH-GRITTNER (Kaufleute)

Dr. Franz MÜHLLEITNER
geb. 1808
gest. 1868
Arzt, Mitglied der medizinischen Fakultät 
     
Beethoven
Beethoven
Einladung zu Ludwig van Beethovens
Leichenbegräbniss,
welches am 29. März um 3 Uhr Nachmittags statt finden wird.
Man versammelt sich in der Wohnung des Verstorbenen im Schwarzspanier-Hause Nr. 200, am Glacis vor dem Schottentore.
Der Zug begibt sich von da nach der Dreyfaltigkeits-Kirche
bey den P. P. Minoriten in der Alsergasse.
Die musikalische Welt erlitt den unersetzlichen Verlust des berühmten Tondichters am 26. März 1827 Abends gegen 6 Uhr.
Beethoven starb an den Folgen der Wassersucht, im 56. Jahre seines Alters,
nach empfangenen heil. Sakramenten.
Der Tag der Erequien wird nachträglich bekannt gemacht von
L. van Beethoven's
Verehren und Freunden. 
     
Beethoven
Beethoven
Konstruktionsdetails laut Plan:
• Entwurf: Architekt Christian Friedrich Ludwig Förster (ausgeführt durch Steinmetz Anton Wasserburger 1827).
• Gesamthöhe: 11 Schuh und 6 Zoll (ca. 3,63 Meter) nach dem alten Wiener Längenmaß.
• Untertitel: "Beethoven's Grabstein auf dem Währinger Friedhofe nächst Wien."
• Grafiknummer: Chronologisches Nro. 290. 
     
Beethoven;
Beethoven;
Ludwig van Beethoven
geb. 17.12.1770 in Bonn
gest. 26.03.1827 in Wien-Alsergrund, Schwarzspanierstr.

Die Leichenöffnung erfolgte einen Tag nach Beethovens Tod am 27.03. in Anwesenheit seines letzten Arztes Dr. Andreas Ignaz Wawruch (1782-1892) durch Dr. Johann Wagner, einem Assistenten des Pathologischen Institutes in der Wohnung im Schwarzspanierhaus. Es wurde u.a. der Schädel aufgesägt und (rechtsseitig)ein größeres Stück vom Scheitelbein und das Felsenbein entnommen.
Die Totenmaske wurde erst am 28.03., vom unvollständigen Schädel, abgenommen.
Die entnommenen Schädelknochenteile wurden nach Untersuchung in der Wiener Pathologischen Sammlung aufbewahrt und standen später in einem zugebundenen Glas am Pult des Sektionsdieners Anton Dotter, von wo sie auf mysteriöse Weise verschwanden (s.u.).
Die erstmalige offizielle Exhumierung erfolgte am 13.10.1863, wobei der Schädel in neun Einzelteile zerfallen war, welche durch den Arzt Dr. Gerhard von Breuning (1813-1892), mittels Lehmausfüllungen, wieder zusammengefügt und ergänzt wurden (s. Foto)
Die Gebeine wurden in einem Zinksarg in der frisch ausgemauerten Gruft wieder beigesetzt. Am 21.06.1888 erfolgte die zweite Exhumierung und unter großer Anteilnahme die Überführung auf den Zentralfriedhof (Gr. 32A, Nr. 29).
2005 wurden in den USA zwei vermeintliche Knochenfragmente Beethovens ("8cm groß") mittels DNA-Vergleich als "echt" identifiziert. Der Wiener Arzt Romeo Seligmann soll sie 1863 erworben haben. Sie wurden als Reliquie von Generation zu Generation weitervererbt und gelangten so über Umwege in die USA.

Foto des (lehmrestaurierten) Schädels bei erster Exhumierung (1863) 
     
Beethoven; O'Donell von Tyrconell; Schubert; Alxinger
Beethoven; O'Donell von Tyrconell; Schubert; Alxinger
Gezeigte Grabmäler von links nach rechts:
1. Ludwig van BEETHOVEN (1770–1827), klassizistischer Obelisk mit Lyra-Relief und Ouroboros-Medaillon.
2. Johann Graf O'DONELL VON TYRCONELL (1762–1828), kaiserlicher Kämmerer und Major. Seine Gruft lag als direktes Bindeglied exakt zwischen den Gräbern der beiden Komponisten.
3. Franz SCHUBERT (1797–1828), neuklassizistische Grabarchitektur mit Dreiecksgiebel, der auf eigenen Wunsch ganz nahe an Beethovens Ruhestätte errichtet wurde.
4. Johann Baptist von ALXINGER (1755–1797), k. k. Hofagent und berühmter Dichter der Aufklärung (monumentales Säulengrab am rechten Bildrand).

 
     
Bellesini; Bellesini geb. Wizler
Bellesini; Bellesini geb. Wizler
Maria Elisabeth BELLESINI geb. WIZLER
gest. 15.06.1792
k.k. Raths- und Bürgermeisters Witwe

(Steinernes Rokokokruzifix mit zeitgemäßen Todessymbolen) 
     
Bellesini; Bellesini geb. Wizler
Bellesini; Bellesini geb. Wizler
Maria Elisabeth BELLESINI geb. WIZLER
gest. 15.06.1792
k.k. Raths- und Bürgermeisters Witwe

(Steinernes Rokokokruzifix mit zeitgemäßen Todessymbolen) 
     

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