Graf Wrbna von Freudenthal, Eugen

Graf Wrbna von Freudenthal, Eugen[1]

männlich 1786 - 1848  (61 Jahre)

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  • Name Graf Wrbna von Freudenthal, Eugen 
    Geboren 4 Sep 1786 
    Geschlecht männlich 
    Gestorben 24 Mrz 1848 
    Personen-Kennung I310109  ADLER-Namensindex
    Zuletzt bearbeitet am 21 Sep 2018 

  • Fotos
    (28) 1834-1848: Eugen Graf Wrbna von Freudenthal (*4. September 1786, † 24. März 1848)
    (28) 1834-1848: Eugen Graf Wrbna von Freudenthal (*4. September 1786, † 24. März 1848)
    Oberststallmeister (Signatur G-171)
    Porträt nach einem im Besitze der Frau Francisca Gräfin Hardegg, gebornen Gräfin Wrbna, befindlichen Miniaturgemälde. Daffinger pnxt. 1834.

  • Notizen 
    • Das Geschlecht Würben, Wrbna, kommt schon im 13. Jahrhundert in vielen Urkunden vor, welche sein altes Ansehen und seinen Reichthum darthun.

      Werboslaus, der als Ahnherr des Geschlechtes genannt wird, war ein Sprosse des »Drei-lilien-Geschlechtes«, der Herren Strackwitzer, und ging nach Frankreich, wo er sich 895 als tapferer Krieger hervorthat. Der König, der ihn »pro confratre« annahm, gab ihm zu seinen drei Lilien »auch noch seine drei zu«.

      Im Jahre 1220 stifteten die Herren Wirben das Kloster Grisse in der Breslauer Diöcese, Stephanus de Wirbenaw und mehrere seines Stammes stifteten 1226 das Kloster zu unserer lieben Frau »im Walde« zu Schweidnitz (jetzt mitten in der Stadt gelegen). Zu Schloss Reissen, Rydzin, jetzt fürstlich Sulkowski’scher Ordination, blühte Jahrhunderte hindurch ein Hauptzweig des grossen polnischen Hauses Lulin, die Grafen Werbno-Rydzinski, welche mit den schlesischen Würben und böhmischen Wrbna einerlei Wappen führen.

      Das älteste schlesische Stammhaus des Wrbna’schen Geschlechtes ist Würben bei Schweidnitz, welches sie selbst an das Kloster Grüstau verschenkten. Später besassen sie die Herrschaft Freudenthal oder Bruntali im Fürstenthum Troppau, seit 1439 die Herrschaft Hultschin ebendaselbst.

      Nachdem sich bei dem Geschlechte Würben mehrere Jahrhunderte lang die Grafenwürde vererbt, ward Johann Stephan Graf von Würben und Freudenthal, Freiherr zu Hultschin, Landeshauptmann des Fürstenthums Troppau, und sein Sohn Wenzel, kaiserlicher Geheimer Rath, vom Kaiser Ferdinand II. in den Reichsgrafenstand erhoben, oder wie das Diplom von 1642 sagt: »ihre reichsgräfliche Würde erneuert«, 1628 hatten sie bereits in einer goldenen Bulle verschiedene Begnadigungen und Freiheiten erhalten.

      Eugen Graf Wrbna von Freudenthal, Herr der Herrschaften Horzowitz, Komorau und Giemitz in Böhmen, geboren 4. September 1786, wirklicher Geheimer Rath, Kämmerer und von 1834 bis 1848 Oberststallmeister, war vermählt mit Barbara Gräfin von Erdödy, aus welcher Ehe sieben Kinder stammten. Der Graf starb am 24. März 1848.

  • Quellen 
    1. [S20] ADLER-Bibliothek Oberststallmeister, Kaiserlich und königliches Oberststallmeisteramt, (Selbstverlag des kaiserlichen und königlichen Oberststallmeisteramtes), G-171..