Rudolph Khuen von Belasy zu Lichtenberg und Gandegg, (Freiherr zu neuen Lembach)

Rudolph Khuen von Belasy zu Lichtenberg und Gandegg, (Freiherr zu neuen Lembach)[1]

männlich 1533 - 1581  (48 Jahre)

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  • Name Rudolph Khuen von Belasy zu Lichtenberg und Gandegg 
    Suffix (Freiherr zu neuen Lembach) 
    Geboren 1533 
    Geschlecht männlich 
    Gestorben 29 Jun 1581 
    Personen-Kennung I310088  ADLER-Namensindex
    Zuletzt bearbeitet am 3 Mai 2014 

  • Fotos
    (02) 1567-1576: Rudolph Khuen von Belasy zu Lichtenberg und Gandegg, Freiherr zu neuen Lembach (* 1533, † 29. Juni 1581)
    (02) 1567-1576: Rudolph Khuen von Belasy zu Lichtenberg und Gandegg, Freiherr zu neuen Lembach (* 1533, † 29. Juni 1581)
    Oberststallmeister (Signatur G-171)
    Das Porträt nach einem im Besitze der Frau Emilie Gräfin von Hundt auf Schloss Weikertshofen bei Dachau in Bayern (ehemals Eigenthum der Familie Khuen-Belasy) befindlichen Gemälde.

  • Notizen 
    • Ais Gründer dieses alttirolischen Geschlechtes gilt Egon oder Egino I. de Tramino, der 1185 lebte und den man allgemein den Kuen (Khünen) Ritter und hienach auch die Nachkommen die Khuen (Kühnen) nannte. Im 16. Jahrhundert kamen mehrere Sprossen dieses Geschlechtes nach Oesterreich und wurden hier ansässig. Die Herren von Khüau, Khuen, Khun, Kuen, Küen erlangten 1573 die Freiherren- und 1630 die Grafenwürde.

      Rudolph Khuen von und zu Belasy und Lichtenberg, Freiherr zu Neuen Lembach (Lengbach), der erstgeborne Sohn Jacob Khuens des Aelteren und Magdalenens Fuchs von Fuchsberg, war 1559 Kaiser Ferdinand I. Vorschneider, erhielt die Kämmerer- und Geheimrathswürde und wurde zum k. k. Oberststallmeister ernannt. Kaiser Maximilian II., welcher ihn auch als Gesandten an den französischen Hof schickte, verlieh ihm, seinen Brüdern und Verwandten und der gesammten Descendenz mit Diplom vom 8. Mai 1573 den Freiherrenstand und erhob ihn mit Diplom vom 21. Juni 1573 unter Verleihung des Titels Freiherr zu Neuen Lembach in den Herrenstand. Khuen erbaute sich in Wien, gegenüber der Augustinerkirche, Ecke der Dorotheergasse, an der Stelle des von Grafen Eko Salm erkauften Hauses und Gartens, ein Palais, welches, ihm zu Gunsten, von Kaiser Rudolph II., auf die Fürsprache des Erzherzogs Ernst, »ganz gefreyet« und mit Diplom vom 22. September 1578 zu einem ständischen Freihaus erklärt wurde (das heutige Pálffy’sche Haus). Seine Gemahlin, welche noch 1590 als Witwe lebte, war Maria Magdalena Freiin von Pálffy, Tochter des Peter Freiherrn von Pálffy und der Sophie Freiin von Dersffy.

      Khuen starb am 29. Juni 1581 in Wien und wurde in der Collegiatkirche zu St. Dorothea, wo er für sich und sein Geschlecht eine Gruft gestiftet hatte, zur Erde bestattet.

  • Quellen 
    1. [S20] ADLER-Archiv-G-171., Kaiserlich und königliches Oberststallmeisteramt, (Selbstverlag des kaiserlichen und königlichen Oberststallmeisteramtes), G-171..