Friedhöfe und Grabsteine in 03. Landstraße, Wien, Wien, Österreich


Friedhof St. Marx, 03. Landstraße, Wien, Wien, Österreich

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 Vorschaubild Beschreibung Status Ort Name (Verstorben/begraben)
Agricola
Agricola
Karl AGRICOLA geb. 18.10.1779 in Säckingen/Baden Württemberg gest. 15.05.1852 in Wien-Landstraße Nr.47, bestattet am St.Marxer Friedhof Miniaturmaler, Kupferstecher 
    Agricola, Karl (gest. 15 Mai 1852 )
 
Aitenberger Josef +1856
Aitenberger Josef +1856
 
    Aitenberger, Josef (gest. 10 Feb 1856)
 
Albrechtsberger
Albrechtsberger
Johann Georg ALBRECHTSBERGER geb. 03.02.1736 gest. 07.03.1809 Komponist 
    Albrechtsberger, Johann Georg (gest. 7 Mrz 1809)
 
Alvars
Alvars
Elias Parish ALVARS geb. 28.02.1808 in Teignmouth/Devonshire/GB gest. 26.01.1849 in Wen Harfenvirtuose, Komponist 
    Alvars, Elias Parish (gest. 25 Jän 1849)
 
Amlara
Amlara
 
     
Amrhein Barbara +1863
Amrhein Barbara +1863
 
    Amrhein, Barbara (gest. 1863)
 
Aufricht geb. Glücklich
Aufricht geb. Glücklich
 
     
Baumann
Baumann
Alexander BAUMANN geb. 07.02.1814 in Wien gest. 26.12.1857 in Graz Dichter, Librettist, Komponist 
    Baumann, Alexander (gest. 26 Dez 1857)
 
Beilner Laurenz +1872, Sabine Beilnerund Katharina Panzer
Beilner Laurenz +1872, Sabine Beilnerund Katharina Panzer
 
    Beilner, Laurenz (gest. 1872)
Beilner, Sabine
Panzer, Katharina
 
Berlotti Theresia
Berlotti Theresia
 
    Berlotti, Theresia
 
Birnstigel Caroline, geb.Sedlaczek +1868
Birnstigel Caroline, geb.Sedlaczek +1868
 
    Sedlaczek [verh. Birnstigel], Caroline (gest. 1868)
 
Blaschke Theresia, geb.Mayer +1863
Blaschke Theresia, geb.Mayer +1863
 
    Mayer [verh. Blaschke], Theresia (gest. 1863)
 
Blumauer
Blumauer
Aloys BLUMAUER geb. 21.12.1755 gest. 16.03.1798 in Wien, bestattet am St.Marxer Friedhof (genaue Lage der Grabstätte unbekannt) Dichter 
    Blumauer, Aloys (gest. 16 Mrz 1798)
 
Böhm
Böhm
 
     
Boxler geb. Koch
Boxler geb. Koch
 
     
Braun Johann Carl, Ritter von Braunthal
Braun Johann Carl, Ritter von Braunthal
 
    Ritter von Braunthal, Braun Johann Carl
 
Braun Josef +1866
Braun Josef +1866
 
    Braun, Josef (gest. 1866)
 
Butschek
Butschek
 
     
Butschek
Butschek
 
     
Calafati Francisca, geb.von Salerno
Calafati Francisca, geb.von Salerno
 
    von Salerno [verh. Calafati], Francisca
 
Ceresa de Carlo +1863
Ceresa de Carlo +1863
 
    de Carlo, Ceresa (gest. 1863)
 
Cornell
Cornell
 
     
Daffinger
Daffinger
Moriz Michael DAFFINGER geb. 24.01.1790 gest. 22.08.1849 in Wien, bestattet am St.Marxer Friedhof; exhumiert und auf den Zentralfriedhof (Gr.14A,Nr.44) überführt. Maler 
    Daffinger, Moriz Michael (gest. 22 Aug 1849)
 
Degen
Degen
Jakob DEGEN geb. 14.11.1761 in Lidertswil/Basel-Schweiz gest. 28.08.1848 in Wien-Landstraße Nr.375 (1030, Ungarg.27) bestattet am St.Marxer Friedhof. Uhrmacher, Erfinder, Flugpionier Darstellung einer von Degen's Flugmaschinen (Ornithopter, 1807-1812). 
    Degen, Jakob (gest. 28 Aug 1848)
 
Diabelli
Diabelli
Anton (Antonio) DIABELLI geb. 05.09.1781 in Mattsee/Salzburg gest. 08.04.1858 in Wien-Landstraße (1030,Am Heumarkt 9), bestattet am St.Marxer Friedhof Komponist, Musikverleger, Musikalienhändler 
    Diabelli, Anton (gest. 8 Apr 1858)
 
Dietl Simon +1863, Maria Dietl
Dietl Simon +1863, Maria Dietl
 
    Dietl, Maria
Dietl, Simon (gest. 1863)
 
Dorner
Dorner
 
     
Drechsler
Drechsler
Joseph DRECHSLER geb. 26.05.1782 in Wällisch-Birken/Prachatitz/Böhmen gest. 27.02.1852 in Wien-Stadt (1010,Wollzeile 38), bestattet am St.Marxer Friedhof Komponist, Kapellmeister, Musikpädagoge 
     
Drechsler Georg +1864
Drechsler Georg +1864
 
     
Dubsky Cäcilia, geb.Karlik +1863
Dubsky Cäcilia, geb.Karlik +1863
 
     
Dühl
Dühl
 
     
Eckstein Karoline +1860
Eckstein Karoline +1860
 
     
Edelmeyer; Reichel
Edelmeyer; Reichel
 
     
Ernst
Ernst
Leopold ERNST geb. 1808 gest. 17.10.1862 in Wien, bestattet am St.Marxer Friedhof Architekt, Dombaumeister 
     
Fendi
Fendi
Peter FENDI geb. 04.09.1796 gest. 28.08.1842 in Wien, bestattet am St.Marxer Friedhof; am 08.07.1909 exhumiert und auf den Zentralfriedhof (Gr.14A,Nr.43) überführt. Maler 
     
Fleischhanderl Josef 1864
Fleischhanderl Josef 1864
 
     
Friedhof
Friedhof
 
     
Friedhof St.Marx; Lageplan (1906)
Friedhof St.Marx; Lageplan (1906)
Mit Wirkung vom 01.01.1784 ordnete Joseph II. die Schließung sämtlicher, innerhalb der Linien (des Gürtels) gelegenen Friedhöfe an. Ab Mai 1784 waren Bestattungen innerhalb der Linien nicht mehr erlaubt. Als Ersatz wurden fünf größere Friedhöfe außerhalb/nahe an den Linien geschaffen. Einer von diesen war der St. Marxer Friedhof („Freydhof ausser der St. Marxer Linie“, „Gottesacker ad St. Marcum“). Er beherbergte zuletzt >8.000 Grabstätten. 1784 wurden hier fuhrenweise exhumierte Gebeine vom aufgelassenen Nikolai-Friedhof auf der Landstraße beigesetzt (u.a. jene von Georg Raphael Donner und, so authentisch, wohl auch jene vom Bänkelsänger „lieber Augustin (N.)“, der am 11.03.1685 verstorben sein soll). Im Jahre 1848 war der Friedhof Schauplatz von revolutionären Kampfhandlungen. 1869 wurden die fünf Josephinischen Friedhöfe von der Stadt Wien übernommen und als „Kommunal-Friedhöfe“ zunächst weiterbetrieben. Ab November 1874 wurden auch sie geschlossen und Bestattungen fanden nun am neuen Zentralfriedhof, fernab des Stadtzentrums, oder in den zahlreichen, heute vielfach noch existierenden, „Vorstadt-Friedhöfen“ statt. Der St. Marxer Friedhof (1030, Leberstr.6-8) wurde (gottseidank) aus „Geldmangel“ n i c h t so wie die anderen vier Josephinischen Friedhöfe in den 1920er Jahren in eine Parkanlage umgewandelt. Er verblieb bis heute als einziger Wiener Biedermeier-Friedhof in seiner (fast) Gesamtheit erhalten. 1936/37 wurde er auf Initiative des Wiener Heimatforschers Hans Pemmer (1886-1972) erstmalig, unter Leitung des Architekten Waldbauer, instandgesetzt und am 22.10.1937 für die Öffentlichkeit zur Besichtigung freigegeben. 1945 fanden am Friedhofsareal, insbesondere im südöstlichen Teil, abermals zerstörende Kampfhandlungen, die auch die Mozart-Gedenkstätte betrafen, statt. Bald nach dem Krieg wurde wiederum auf Initiative von Hans Pemmer, u.a. von freiwilligen Helfern und Studenten, die zerstörten Grabstätten optimal saniert. Seit 2005 läuft ein breit angelegtes, jährlich fortgesetztes Sanierungsprojekt der Stadt Wien für die >5.600 noch vorhandenen/noch eruierbaren Grabstätten auf dem ca. 60.000m2 großen, öffentlich zugänglichen, Areal.  
     
Friedhofskreuz
Friedhofskreuz
 
     
Frimmel; Marek
Frimmel; Marek
 
     
Frischherz
Frischherz
 
     
Gaheis
Gaheis
Franz Anton de Paula GAHEIS geb. 01.04.1739 in Krems/Donau gest. 25.08.1809 in Wien,Am Bergl Nr.519 (1010,Rabenpl.3) bestattet am St.Marxer Friedhof (genaue Lage der Grabstätte nicht bekannt). Lokalhistoriker (Biedermeierzeit), Schriftsteller, Pädagoge, Kleriker, Beamter. 
     
Ganser
Ganser
 
     
Gerber Josef Lorenz +1858
Gerber Josef Lorenz +1858
 
     
Gernerth; Lininger
Gernerth; Lininger
 
     
Gözsy Franz von Med.und Chirurg.Doctor +1855
Gözsy Franz von Med.und Chirurg.Doctor +1855
 
     
Greger
Greger
 
     
Grieninger Katharina
Grieninger Katharina
 
     
Griensteidl
Griensteidl
 
     
Groll
Groll
 
     

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Nikolai Friedhof, 03. Landstraße, Wien, Wien, Österreich

 Vorschaubild Beschreibung Status Ort Name (Verstorben/begraben)
Donner
Donner
Georg Raphael DONNER geb. 24.05.1693 in Eßling (1220 Wien) gest. 15.02.1741 in Wien, bestattet am Nikolaifriedhof; 1783/84 (wahrscheinlich) auf den St. Marxer Friedhof überführt, die genaue Lage der neuen Grabstätte ist nicht bekannt. Bedeutender Barock-Bildhauer, Medailleur. 
     
Donner; Kauffungen
Donner; Kauffungen
Georg Raphael DONNER - Bronzeplastik von Richard KAUFFUNGEN (1854-1942), enthüllt am 30.10.1906, 1010 Wien, nächst Lothringer Str. 10. 
     
Friedhofskreuz; Stiehl; Muhr
Friedhofskreuz; Stiehl; Muhr
Das imposante, steinerne Friedhofskreuz, eine christuskreuzbekrönte, aufwirbelnde Wolkensäule mit mehreren figuralen Darstellungen, wurde im Auftrag des Landstraßer Richters, Lederers und Hauseigentümers ("Zum guten Hirten", Landstrasser Hauptstr. 53) Balthasar MUHR (gest.1723) vom Bildhauer Friedrich Wilhelm STIEHL (Stiller, Still) (gest.06.11.1732 in Wien im 63.Lj.) für den Nikolaifriedhof angefertigt, was im "Guttäterbuch" dokumentiert ist. 1765/66 fand eine Renovierung des Friedhofskreuzes statt. Nach Auflassung des Friedhofes, 1784, kam es auf Initiative/durch Kauf seitens des Hofjuweliers Josef Friedrich SCHWAB (gest.16.08.1785) in den Währinger Ortsfriedhof (s.d.), wo es sich heute noch befindet. 
     
Nikolaifriedhof; Friedhofseingang; Nikolaikapelle; Rochuskirche; Landstraße (1783)
Nikolaifriedhof; Friedhofseingang; Nikolaikapelle; Rochuskirche; Landstraße (1783)
Der Friedhofstorbogen ist links neben der, zuletzt 1736/37 errichteten, barocken Nikolaikapelle gut erkennbar. Er trug auf dem Giebel neben dem Kreuz in der Mitte, seitlich zwei knieende Engel, sowie ein ovales Relief mit der Darstellung der armen Seelen. 
     
Nikolaifriedhof; Nikolaikapelle; Rochuskirche; Landstraße
Nikolaifriedhof; Nikolaikapelle; Rochuskirche; Landstraße
Der Nikolaifriedhof auf der Landstraße war von 1563-1784 in Verwendung. Das Friedhofskreuz (s.d.) stand etwa im Bereich des Rochusmarktes auf Höhe der Rasumofskygasse. 1746/47 wurde ein "Totenbeinhäusel" errichtet. 1786 wurden alle exhumierten sterblichen Überreste auf den St.Marxer Friedhof überführt.