Schwimmer [Koller], Maria

weiblich 1912 - 1991  (78 Jahre)


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  • Name Schwimmer [Koller], Maria  [1
    Geboren 30 Mrz 1912  München, Oberbayern, Bayern, Deutschland Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Geschlecht weiblich 
    Beruf Hausfrau 
    Religion röm.-kath. 
    Gestorben 2 Jan 1991  München, Oberbayern, Bayern, Deutschland Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Personen-Kennung I355169  ADLER-Namensindex | Familie Jung (übermittelt von Ingrid und Rainer Jung)
    Zuletzt bearbeitet am 30 Okt 2018 

  • Ereignis-Karte
    Link zu Google MapsGeboren - 30 Mrz 1912 - München, Oberbayern, Bayern, Deutschland Link zu Google Earth
    Link zu Google MapsGestorben - 2 Jan 1991 - München, Oberbayern, Bayern, Deutschland Link zu Google Earth
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  • Notizen 
    • 1. Offen / Suche
      keine weiteren Recherchen erforderlich

      2. Anmerkungen zu Geburt / Taufe (aus Dokument)
      lt. PMB G 348 waren die Eltern in Sendling in der Senserstraße 18/3 wohnhaft. Wurde ledig als Maria Schwimmer geboren, Eltern haben 1913 geheiratet, wurde nachträglich vom Vater anerkannt und trug dann den Namen Koller.

      3. Anmerkungen aus Trauung (aus Dokument)
      Die Hochzeitsfeier im Oktober 1931 fand in der Gaststätte "Zum wilden Mann" in München- Ramersdorf, Anzinger Straße 40 statt.
      Berechnung: Ingeborg Götz ist 8.2.1932 geboren, da war dann die Mutter Maria schon im 6. Monat schwanger.

      4. Anmerkungen zu Tod (aus Dokument)
      "Oma Götz" ging aus der Eulenspiegelstraße (unser Haus) 1991 alleine zum Bus, bei rot über die Ampel.. Der Fahrer beging Fahrerflucht.

      5. Anmerkungen zu weiteren Anlässen / Lebenssituationen (aus Dokumenten)
      der Ehemann war auf Heimaturlaub und ist 1944 entgegen Zureden des Bauern in Oberneukirchen wieder an die Front in Russland gegangen.

      6. Zusätzliche persönliche Daten, Rufnamen
      “Oma Götz“ von Ingrid Telfser

      7. Schulische / Berufliche Aus- / Weiterbildung / Studium
      nachdem die Eltern 1919 in der Senserstraße 18/3 wohnten ist anzunehmen, dass Maria Koller in Untersendling in die Hauptschule ging (Implerschule 1918 fertig, Gotzinger Schule 1906) bzw. danach in eine Schule in Ramersdorf

      8. Beruflicher Werdegang incl. Wehrdienst / Zivildienst etc.
      Mutter, Hausfrau und Magd während der Evakuierung in Oberneukirchen

      9. Ausland/ Sprachen / Dialekte / Besonderheiten
      normal Müncherisch

      10. Interessen und Hobbys
      keine bekannt

      11. Verbunden mit Personen des öffentlichen Lebens
      nichts bekannt

      12. Gesetzliche Wohnsitze
      1912 München-Sendling Senserstr. 18/3
      1919 Ramersdorf, Heufelder Str. oder Aßlinger Str. 10 bei Koller
      1942 - 1945 Oberneukirchen bei Mühldorf / Oberbayern bei Maier, Hans im Bernhart = Straße und Bauernhof, war mit den Kindern (Ingeborg, Elfriede, Richard während des 2. WK in Oberneukirchen / Lkr. Mühldorf / Inn auf einem Bauernhof evakuiert. Der Sohn Peter wurde dort während dem letzten Heimaturlaub des Vaters Richard gezeugt.
      8.10.1932-1991 in München, Senserstraße 18/I

      13. Ortslokalisierung / kurzer Abriss
      Geschichte von Ramersdorf
      Ramersdorf bestand schon um 1000 als "ad Rumoltesdorf", Dorf des Rumolt. Es wird bereits eine Kapelle erwähnt, aus der später die weit über München hinaus bekannte Wallfahrtskirche Maria Ramersdorf entstand. Am 1. Januar 1864 wurde Ramersdorf mit 121 Hektar und 600 Einwohnerinnen und Einwohnern eingemeindet.

      Geschichte von Sendling- Stadtteilbild
      Mietshäuser und genossenschaftliche Bauten prägen auch heute noch das Bild des dicht besiedelten Stadtteils. Mehr als ein Drittel der Wohnungen wurde vor 1919 oder in der Zwischenkriegszeit erbaut. Mittelpunkt des Wirtschaftslebens in Sendling iist auch heute noch die Großmarkthalle, die 1912 eröffnet wurde. Diese Anlage mit einem eigenen Umschlagbahnhof ist nach Paris und Mailand der drittgrößte Umschlagplatz für Obst und Gemüse in Europa. Auch andere Einrichtungen in Sendling sind für ganz München von Bedeutung: das Heizkraftwerk Süd an der Isartalstraße, Teile des Messegeländes und das Berufsbildungszentrum an der Lindwurmstraße. Einen Ausgleich zur dichten Wohnbebauung im Norden von Sendling bilden die großen Erholungsflächen im Süden: die Anlagen am Neuhofener Berg, einige Kleingartenanlagen und natürlich die Flaucheranlagen an der Isar. Der Flaucher ist nach der Gastwirtschaft "Zum Flaucher" benannt, die 1873 vom Schankwirt Johann Flaucher eröffnet wurde.

      14. Für Recherchen wichtige Notizen
      keine

      15. Was fällt mir noch ein, Geschichten, Anekdoten
      Die ganze Familie hat sich nach Festen und Wies’n-Besuchen immer bei der Oma Götz in der Senserstraße getroffen. In der kleinen Wohnung lebten nach dem II. WK zeitweise 6 Personen

      16. Wirtschaft, tägliches Leben der Zeit, Sehenswertes
      Die Koller’s gehörten zu den sog. armen Leuten, die versuchen mussten sich durchzuschlagen.

      17. Politische Ereignisse / Öff. Verwaltung / Geschichte / Geografisches der Zeit
      1. und Weltkrieg

      18. Dichtung, Schauspiel, Theater / Musik / Tanz der Zeit
      nicht so wichtig für Oma Götz, sieh hatte ihre liebe Not die Kinder durchzubringen

      19. Religion / Kirche der Zeit
      kaum wichtig, lediglich der Wechsel vom Protestantismus zu Katholizismus

      20. Wissenschaft, Technik der Zeit
      geprägt von Armut und sich durchschlagen.

      21. Abkürzungen
      keine

      22. Begriffserklärungen
      keine

      23. Geographische Verteilung des Namens
      weitgehend in Altbayern (Oberbayern, Niederbayern)

      24. Namensbedeutung / -herkunft
      Der Name Koller kommt von der alten Berufsbezeichnung Köhler (war jemand, der aus Holz Holzkohle herstellte). Der Familienname Koller kommt vor allem in Bayern und Böhmen (heute Tschechien) vor.

  • Quellen 
    1. Stadtarchiv München Schreiben vom 21.01.2011.