Fürst von Kaunitz-Rietberg-Questenberg, Dominik Andreas

Fürst von Kaunitz-Rietberg-Questenberg, Dominik Andreas[1]

männlich 1740 - 1812  (72 Jahre)

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  • Name Fürst von Kaunitz-Rietberg-Questenberg, Dominik Andreas 
    Geboren 30 Mrz 1740 
    Geschlecht männlich 
    Gestorben 24 Nov 1812 
    Personen-Kennung I310107  ADLER-Namensindex
    Zuletzt bearbeitet am 21 Sep 2018 

  • Fotos
    (26) 1807-1812: Dominik Andreas Fürst von Kaunitz-Rietberg-Questenberg (* 30. März 1740, † 24. November 1812)
    (26) 1807-1812: Dominik Andreas Fürst von Kaunitz-Rietberg-Questenberg (* 30. März 1740, † 24. November 1812)
    Oberststallmeister (Signatur G-171)
    Porträt nach einem im Besitze der Frau Fürstin Palffy, gebornen Gräfin Kaunitz, befindlichen Oelgemälde in Wien.

  • Notizen 
    • Die Anfänge des Geschlechtes der Kaunitz reichen bis in das 10. Jahrhundert und wohl noch weiter zurück. Dasselbe entspross dem alten böhmischen Ritterstamme, dessen Abkömmlinge zwei weisse Seeblumen im Wappen führen und sich die Namen Martinicz, Stoos, Kaunitz, Richnow, Talemberg u.s.w. nach ihren Schlössern beilegten.

      Von Otto I., der um das Jahr 1140 lebte und das Schloss Kaunitz in Mähren erbaute, werden die Geschlechtsregister in den zwei Hauptlinien bis auf die Gegenwart in ununterbrochener Reihe fortgeführt.

      Die Familie führte vom 13. bis Ende des 16. Jahrhunderts den Namen Stoos von Kaunitz. Maximilian Ulrich, der mit der Gräfin Ernestine Rietberg die mächtige Grafschaft gleichen Namens im westphälischen Kreise ererbte, nahm das Prädicat »Rietberg« an.

      Marie Antonia, die viertgeborene Tochter Maximilian Ulrichs, heiratete im Jahre 1738 den Grafen Johann Adam Questenberg, den letzten Sprossen dieses Geschlechtes, welcher 1752 den Neffen seiner Gemahlin, den Fürsten Dominik Andreas Kaunitz, zu seinem Erben substituirte, mit der Bedingung, den Namen Questenberg zugleich mit dem der Kaunitz zu führen. Von da an schrieb sich die fürstliche Linie Kaunitz-Rietberg-Questenberg.

      Dominik Andreas Fürst von Kaunitz-Rietberg-Questenberg, am 30. März 1740 [lt. Buch fälschlich am 2. Juni 1739] als dritter Sohn des Fürsten Wenzel Anton Kaunitz geboren, war von 1774 bis 1779 Botschafter am spanischen Hofe zu Madrid, wurde 1792 Ritter des goldenen Vliesses, am 23. Juli 1794 beeidet als Vice-Oberststallmeister und bekleidete die Würde eines wirklichen Oberststallmeisters von 1807 bis 1812 in welchem Jahre er am 24. November starb. [Beerdigt wurde er in Austerlitz]

      Aus seiner Ehe mit Bernardina Gräfin Plettenberg, die am 22. December 1779 starb, entsprossen vier Kinder, und zwar drei Töchter und der Sohn Fürst Alois Wenzel, mit welchem die fürstliche Linie des Geschlechtes der Kaunitz im Mannsstamme erlosch.

  • Quellen 
    1. [S20] ADLER-Bibliothek Oberststallmeister, Kaiserlich und königliches Oberststallmeisteramt, (Selbstverlag des kaiserlichen und königlichen Oberststallmeisteramtes), G-171..