Friedhöfe und Grabsteine in 03. Landstraße, Wien, Wien, Österreich


Stammbaum:  

Nikolai Friedhof, 03. Landstraße, Wien, Wien, Österreich (0 burials)

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Donner
Donner
Georg Raphael DONNER geb. 24.05.1693 in Eßling (1220 Wien) gest. 15.02.1741 in Wien, bestattet am Nikolaifriedhof; 1783/84 (wahrscheinlich) auf den St. Marxer Friedhof überführt, die genaue Lage der neuen Grabstätte ist nicht bekannt. Bedeutender Barock-Bildhauer, Medailleur. 
     
Donner; Kauffungen
Donner; Kauffungen
Georg Raphael DONNER - Bronzeplastik von Richard KAUFFUNGEN (1854-1942), enthüllt am 30.10.1906, 1010 Wien, nächst Lothringer Str. 10. 
     
Friedhofskreuz; Stiehl; Muhr
Friedhofskreuz; Stiehl; Muhr
Das imposante, steinerne Friedhofskreuz, eine christuskreuzbekrönte, aufwirbelnde Wolkensäule mit mehreren figuralen Darstellungen, wurde im Auftrag des Landstraßer Richters, Lederers und Hauseigentümers ("Zum guten Hirten", Landstrasser Hauptstr. 53) Balthasar MUHR (gest.1723) vom Bildhauer Friedrich Wilhelm STIEHL (Stiller, Still) (gest.06.11.1732 in Wien im 63.Lj.) für den Nikolaifriedhof angefertigt, was im "Guttäterbuch" dokumentiert ist. 1765/66 fand eine Renovierung des Friedhofskreuzes statt. Nach Auflassung des Friedhofes, 1784, kam es auf Initiative/durch Kauf seitens des Hofjuweliers Josef Friedrich SCHWAB (gest.16.08.1785) in den Währinger Ortsfriedhof (s.d.), wo es sich heute noch befindet. 
     
Nikolaifriedhof; Friedhofseingang; Nikolaikapelle; Rochuskirche; Landstraße (1783)
Nikolaifriedhof; Friedhofseingang; Nikolaikapelle; Rochuskirche; Landstraße (1783)
Der Friedhofstorbogen ist links neben der, zuletzt 1736/37 errichteten, barocken Nikolaikapelle gut erkennbar. Er trug auf dem Giebel neben dem Kreuz in der Mitte, seitlich zwei knieende Engel, sowie ein ovales Relief mit der Darstellung der armen Seelen. 
     
Nikolaifriedhof; Nikolaikapelle; Rochuskirche; Landstraße
Nikolaifriedhof; Nikolaikapelle; Rochuskirche; Landstraße
Der Nikolaifriedhof auf der Landstraße war von 1563-1784 in Verwendung. Das Friedhofskreuz (s.d.) stand etwa im Bereich des Rochusmarktes auf Höhe der Rasumofskygasse. 1746/47 wurde ein "Totenbeinhäusel" errichtet. 1786 wurden alle exhumierten sterblichen Überreste auf den St.Marxer Friedhof überführt.