Gundaker Ludwig Althan, (Graf)

Gundaker Ludwig Althan, (Graf)[1]

männlich 1665 - 1747  (82 Jahre)

Angaben zur Person    |    Medien    |    Notizen    |    Quellen    |    Alles    |    PDF

  • Name Gundaker Ludwig Althan 
    Suffix (Graf) 
    Geboren 15 Aug 1665 
    Geschlecht männlich 
    Gestorben 28 Dez 1747 
    Personen-Kennung I310103  ADLER-Namensindex
    Zuletzt bearbeitet am 3 Mai 2014 

  • Fotos
    (22) 1732-1738: Gundaker Ludwig Graf Althan (* 15. August 1665, † 28. December 1747)
    (22) 1732-1738: Gundaker Ludwig Graf Althan (* 15. August 1665, † 28. December 1747)
    Oberststallmeister (Signatur G-171)
    Porträt nach dem im k. k. Belvedere befindlichen Oelbilde von E. Solimena (gemalt 1728), darstellend die Ueber reichung des Inventars der kaiserlichen Gemäldegallerie an Kaiser Karl VI. durch Gundaker Grafen Althan. Die Köpfe der beiden genannten Hauptpersonen sind von J. G. Auerbach gemalt.

  • Notizen 
    • Gundaker Ludwig Joseph Graf Althan, Sohn Christoph Johanns, Panier- und Freiherr zu Murstetten-Goldburg, geboren am 15. August 1665.

      Graf Althan entwickelte eine weitverzweigte Thätigkeit und ist sein Name mit vielen unter der Regierung Kaiser Karl VI. entstandenen Schöpfungen auf dem Gebiete der Kunst und Wissenschaften auf das Innigste verflochten.

      Er war wirklicher Geheimer Rath und Kämmerer, Hofkriegsrath, General der Cavallerie, General-Hofbau-Director und Oberinspector der kaiserlichen Maler- und Bildhauer-Akademie.

      Unter seiner Leitung wurde der Prachtbau der k. k. Hofbibliothek ausgeführt.

      Im Jahre 1739 wurde er Ritter des Ordens vom goldenen Vliess.

      Der Graf war zweimal vermählt: seine erste Gattin war Maria Gräfin von Wratislaw, seine zweite Maria Gräfin von Althan. Aus der ersten Ehe stammten fünf Kinder, die jedoch alle früh starben, und erlosch mit Gundaker, nachdem die zweite Ehe kinderlos blieb, seine Linie.

      Sein Besitz fiel nach seinem am 28. December 1747 in Wien erfolgten Tode an Michael Grafen Althan aus der Wenzel Althan’schen Linie.

  • Quellen 
    1. [S20] ADLER-Archiv-G-171., Kaiserlich und königliches Oberststallmeisteramt, (Selbstverlag des kaiserlichen und königlichen Oberststallmeisteramtes), G-171..