Don Hannibal Franz Maria von Gonzaga, (Fürst von)

Don Hannibal Franz Maria von Gonzaga, (Fürst von)[1]

männlich 1602 - 1668  (66 Jahre)

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  • Name Don Hannibal Franz Maria von Gonzaga 
    Suffix (Fürst von) 
    Geboren 1602 
    Geschlecht männlich 
    Gestorben 2 Aug 1668 
    Personen-Kennung I310094  ADLER-Namensindex
    Zuletzt bearbeitet am 3 Mai 2014 

  • Fotos
    (13) 1651-1655: Don Hannibal Franz Maria Fürst von Gonzaga (* 1602, † 2. August 1668)
    (13) 1651-1655: Don Hannibal Franz Maria Fürst von Gonzaga (* 1602, † 2. August 1668)
    Oberststallmeister (Signatur G-171)
    Porträt nach einem in der k. k. Familien-Fideicommiss-Bibliothek befindlichen Kupferstiche. J. Toorenvliet del Cor. Meyssens fec. Vienna.

  • Notizen 
    • Die »Gonzaga« leiten ihren Ursprung von Kaiser Lothar ab.

      Hugo vermählte sich mit einer geborenen Gonzingi aus der Lombardei, deren Name später auf die ganze Familie überging.

      Der Sohn -Hugos, Gerhard Gonzingi, Gonzaga, hat im Jahre 1009 als ein unmittelbarer Vasall des Reiches die Lehen empfangen.

      Den langen Streit der Familie mit dem Geschlechte der Bonacossi um die Herrschaft in Mantua endigte Lodovico Gonzaga am 14. August 1328 und wurde Capitän von Mantua, als welchen ihn Kaiser Ludwig der Bayer bestätigte. Zum kaiserlichen Vicar ernannt, erwarb er seinem Hause die Herrschaft über Mantua, in dessen Besitz die Familie seit 1432 unter dem markgräflichen und seit 1530 unter dem herzoglichen Titel bis 1707 verblieb.

      Don Hannibal Franz Maria Fürst von Gonzaga, Marchese di Mantua, der Sohn des im Jahre 1603 verstorbenen Ferdinando von Gonzaga, Fürsten von San Martino und kaiserlichen Generals, geboren 1602, wurde im Jahre 1651 zum k. k. Oberststallmeister ernannt, im selben Jahre am 16. Februar, als ein niederösterreichisches Landesmitglied unter die alten Herrenstandsmitglieder aufgenommen und am 6. März desselben Jahres introducirt, nachdem ihm früher die Geheimrathswürde und die Charge eines General-Feldzeugmeisters verliehen worden war.

      Der Fürst, welcher auch durch die Verleihung des Ordens vom goldenen Vliess ausgezeichnet wurde, bekleidete eine Zeit lang die Stelle eines Obersten der Stadtguardia in Wien.

      Nach dem am 29. August 1644 erfolgten Ableben seiner ersten Gemahlin Hedwig Maria Francisca, geborenen Herzogin zu Sachsen-Lauenburg, vermählte er sich das zweite Mal mit Maria Barbara Gräfin von Csáky.

      Seine vier Söhne gingen ihm im Tode voran; er starb am 2. August 1668 [in Wien] und wurde in der Familiengruft, welche er in der Franciscanerkirche errichten liess, begraben.

  • Quellen 
    1. [S20] ADLER-Archiv-G-171., Kaiserlich und königliches Oberststallmeisteramt, (Selbstverlag des kaiserlichen und königlichen Oberststallmeisteramtes), G-171..