Bruno Mansfeld, (Graf)

Bruno Mansfeld, (Graf)[1]

männlich 1576 - 1644  (67 Jahre)

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  • Name Bruno Mansfeld 
    Suffix (Graf) 
    Geboren 13 Sep 1576 
    Geschlecht männlich 
    Gestorben 1644 
    Personen-Kennung I310089  ADLER-Namensindex
    Zuletzt bearbeitet am 3 Mai 2014 

  • Fotos
    (06) 1603-1606 und 1622-1637: Bruno Graf Mansfeld (* 13. September 1576, † 1644)
    (06) 1603-1606 und 1622-1637: Bruno Graf Mansfeld (* 13. September 1576, † 1644)
    Oberststallmeister (Signatur G-171)
    Porträt nach einem in der k. k. Familien-Fideicommiss-Bibliothek befindlichen Kupferstiche. Kilian scp.

  • Notizen 
    • Die »Mansfeld« sind ein altes thüringisches Herren- und Grafengeschlecht aus dem weiblichen Stamme der Grafen von Mansfeld des 9. Jahrhunderts, welche sich anfänglich »Edle Herren von Querfurt« nannten und zu den Reichsgrafen des Wetterau’schen Collegiums gehörten. Im Jahre 1691 erlangten sie den Reichsfürstenstand, welcher 1709 für Heinrich Franz, Fürsten von Mansfeld, mit dem Uebergange dieser Würde auf seines Bruders Sohn Karl Franz Grafen und Herrn zu Mansfeld und auf den Erstgeborenen desselben, mit Diplom bestätigt wurde. Das Geschlecht erlosch im Jahre 1780 und existirt der Name desselben nur noch als Anhängsel der Fürsten Colloredo.

      Philipp Bruno Graf Mansfeld, der Sohn Philipps Grafen von Mansfeld, des Stifters der Bornstädtischen Linie, war am 13. September 1576 geboren, trat zur katholischen Religion über, kam an den kaiserlichen Hof, wurde zum Kämmerer, Trabantenhauptmann und später zum k. k. Oberststallmeister ernannt.

      Im Jahre 1622 finden wir ihn anlässlich des Empfanges der kaiserlichen Braut Ferdinand II. in »Innsprug im Festzuge als obristen Stallmaister mit Schwartz-Sameten Wagen folgen«.

      Nach der Krönung Ferdinands in Böhmen, 1627, liefert er über Allerhöchsten Befehl ein »Verzaichniss über die Herausreise und die Hochzeit tractiren was seinem Ambte gebühret«. Mansfeld war zweimal verheiratet; seine erste Gemahlin war Maria Manriquez de Lara, eine Spanierin, seine zweite Gemahlin Maria Magdalena, Tochter des Ferdinand Grafen von Törring, mit wrelcher er sich am 13. Juli 1636 vermählte; er starb im Jahre 1644.

  • Quellen 
    1. [S20] ADLER-Archiv-G-171., Kaiserlich und königliches Oberststallmeisteramt, (Selbstverlag des kaiserlichen und königlichen Oberststallmeisteramtes), G-171..